Top Versicherungen beim Versicherungsmakler – Region Düsseldorf Neuss Köln

Im Geschäftsfeld Versicherungen bin ich als Versicherungsmakler tätig. Hieraus ergeben sich im Vergleich zum Ausschließlichkeitsvermittler und zum Mehrfachagenten wesentliche Unterschiede.

Für den Status als Versicherungsmakler habe ich mich bewusst entschieden, da dieser ausschließlich die Interessen seiner Kunden im Zentrum seiner Tätigkeit hat.

Was ist ein Versicherungsmakler?

Im Versicherungsvertragsgesetz werden die mit der Vermittlung bzw. der Beratung in Versicherungsangelegenheiten betrauten Berufe genauer definiert.

Der Versicherungsmakler ist im Gegensatz zu anderen Vermittlertypen ausschließlich Interessenvertreter seiner Kunden und steht nicht im Lager des Versicherers. In der Rechtsprechung wird der Versicherungsmakler deshalb auch als Sachwalter des Kunden bezeichnet. Für die Zulassung als Versicherungsmakler gibt es zahlreiche gesetzliche Vorschriften.

Ein wichtiger Unterschied zu anderen Formen der Versicherungsvermittlung besteht in der Haftung. Für eine schuldhafte Verletzung seiner Pflichten haftet der Versicherungsmakler gegenüber dem Versicherungsnehmer direkt. Er verfügt zur Absicherung dieses Risikos über eine  Berufshaftpflichtversicherung mit gesetzlich vorgeschriebener Deckungssumme. Diese Haftung trifft ihn auch, wenn der Fehler bzw. das Verschulden seinen Mitarbeitern zuzurechnen ist.

Wichtige Pflichten gemäß des Maklervertrages:

  • Auswahl von Versicherungsprodukten, die den individuellen Wünschen und dem Bedarf des Kunden entsprechen
  • Unterstützung des Kunden beim Abschluss von Versicherungsverträgen
  • Beratung und Betreuung der Kunden während der Laufzeit der Verträge
  • Unterstützung bei der Schadensfallabwicklung
  • Umfassende Analyse des zu versichernden Risikos und der individuellen Situation des Kunden vor Abschluss eines Vertrages
  • Dokumentation der Beratung

Zu den Rechten gehört, dass der Makler für seine Tätigkeit eine Vergütung erhält. Diese ist jedoch in der Regel über die von den Versicherungsgesellschaften in die Produkte einkalkulierten und an den Makler ausgezahlten Courtagen abgegolten.

Während der Laufzeit von Verträgen sollten vertrags- und risikorelevante Veränderungen durch den Kunden unverzüglich an den Makler gemeldet werden, damit ggfs. notwendige Anpassungen vorgenommen werden können. Sollen bereits vorhandene Verträge betreut werden, sollte der Kunde die notwendigen Informationen zum Vorvertrag dem Makler mitteilen und ggfs. vorhandene Unterlagen hierzu zur Verfügung zu stellen.

Wie erfolgt die Zusammenarbeit zwischen Versicherungsmakler und Kunde?

Auf Grund meines Status als Versicherungsmakler schließe ich mit meinen Kunden einen Maklervertrag ab. Weitere Bestandteile dieses Vertrages sind eine Maklervollmacht und eine Datenschutzeinwilligung. Diese Dokumente bilden die rechtliche Grundlage für die Zusammenarbeit und die damit verbundene Vermittlung sowie langfristige Betreuung von Versicherungsverträgen. Darin sind klar die Rechte und Pflichten der beiden Vertragsparteien geregelt.

Was ist ein Maklervertrag?

Der Maklervertrag bildet die rechtliche Grundlage für die Vermittlung und Betreuung von Versicherungsverträgen. Der Maklervertrag stellt somit eine Art Geschäftsbedingungen für die Zusammenarbeit zwischen Makler und Kunde dar.

Darin wird das Vertragsverhältnis zwischen Ihnen als Kunde und mir als Makler festgelegt. Insbesondere wird mit dem Maklervertrag sichergestellt, dass ich als Makler stets im Auftrag und im Interesse des Kunden handeln kann.

Der Maklervertrag regelt klar:

  • wie die Beratung abläuft
  • welche Produkte und Anbieter im Rahmen der Beratung genutzt werden
  • wie die Vergütung des Maklers erfolgt
  • welche Pflichten beide Parteien haben
  • welche Haftungsregelungen bei fehlerhafter oder unzureichender Beratung greifen
  • wann der Vertrag beginnt und endet.

Das im Maklervertrag geregelte Betreuungsverhältnis sichert zu, dass Ihnen die Dienstleistungen, die vielfach günstigeren Konditionen und das umfassende fachliche Know-How in Bezug auf die betreuten Versicherungen zur Verfügung stehen. Es bestehen keine Abhängigkeiten von Versicherungen.

Wozu dient eine Maklervollmacht?

Die Maklervollmacht legitimiert den Makler gegenüber Versicherern als Interessenvertreter des Kunden. Diese kann der Kunde in Verbindung mit dem Maklervertrag dem Makler erteilen. Die Vollmacht ist dem Maklervertrag rechtlich untergeordnet.

Wie im Maklervertrag geregelt, darf der Makler mit der Vollmacht nicht entgegen den Interessen des Kunden handeln. Mit der Erteilung einer Maklervollmacht ermöglichen Sie mir, bei der Betreuung Ihrer Verträge schnell und unkompliziert in Ihrem Interesse zu handeln. Die Vollmacht ist von Vorteil, wenn schnell reagiert werden muss, z. B. im Zusammenhang mit der Einhaltung von Fristen. So kann ich mit einer Maklervollmacht Verträge für Sie fristgemäß kündigen, bei der Schadensregulierung helfen oder notwendige Umstellungen zu Ihrem Vorteil unkompliziert veranlassen. Dies geschieht jedoch immer in Verbindung mit einer entsprechenden Information an Sie. Ich versichere Ihnen, dass ich auch mit gültiger Vollmacht niemals zu Ihrem Nachteil handeln werde.

Ohne Maklervollmacht besteht das Vertretungsverhältnis lediglich im Sinne eines Boten. Sämtliche Änderungen zu den betreuten Verträgen bedürfen in diesem Fall i. d. R. einer schriftlichen Willenserklärung des Kunden, welche ich als Makler lediglich weiterleiten dürfte. Dementsprechend verzögern sich die Abläufe und es kommt zu einem erhöhten Verwaltungsaufwand für Sie.

Ich empfehle Ihnen daher ausdrücklich, mir als Makler eine Vollmacht zu erteilen, da ich nur dann meinen Pflichten als Makler zügig und umfassend nachkommen kann und Sie auch bei der Regelung von Versicherungsangelegenheiten entlasten kann.

Neben der Vereinfachung der Betreuungsabläufe ist eine Maklervollmacht auch für die Einholung von Informationen zu bestehenden, bisher nicht durch mich betreuten Verträgen notwendig. Auch hier gilt, dass die Einholung dieser Informationen stets nur auf Wunsch des Kunden erfolgt. Damit können Sie bereits bestehende, nicht durch mich betreute Verträge durch mich überprüfen lassen. Durch eine Betreuungsübernahme dieser Verträge, können diese nach Abstimmung mit Ihnen als Kunde bei Bedarf optimiert und/oder auf günstigere Konditionen umgestellt werden.

Die Einbindung von Maklerpools kann sinnvoll sein: Die Vorteile eines Maklerpools liegen u.a. darin, dass dieser als Vertreter vieler Makler und damit auch sehr vieler Kunden stark gegenüber den Gesellschaften auftreten kann und oft entsprechend günstige Konditionen erhält, die angeschlossenen Maklern und dadurch deren Kunden zu Gute kommen. Für Sie als Kunden ändert die Zusammenarbeit mit einem Maklerpool nichts. Versichert sind Sie beim jeweiligen Versicherungsunternehmen und als Ansprechpartner bin ich nach wie vor für Sie zuständig.

Welchen Zweck hat die Datenschutzeinwilligung?

Die Datenschutzeinwilligung ist gemäß den Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes erforderlich. Danach benötigen ich Ihre Zustimmung für die Speicherung und Weiterverarbeitung Ihrer Daten.

Das Versicherungsprinzip:

Unter dem Versicherungsprinzip versteht man die kollektive Risikoübernahme, das heißt, dass durch den Versicherungsbeitrag vieler einzelner Personen in einen gemeinsamen "Topf" der Einzelne im Schadensfall eine finanzielle Entschädigung und andere Unterstützungen erhalten kann.

Da der Versicherungsfall nur bei wenigen Versicherten eintreten wird, reicht der gemeinsam finanzierte Geldtopf bei bezahlbarem Beitrag aus. Der Umfang der Schäden wird statistisch durch die Versicherer geschätzt.

Die versicherbaren Risiken:

  1. Haftungsrisiken werden durch zahlreiche Formen der Haftpflichtversicherung gedeckt.
  2. Schadensrisiken wie Feuer, Unfall oder Diebstahl werden durch zahlreiche Schadensversicherungsarten gedeckt, beispielsweise durch die Wohngebäudeversicherung, Unfallversicherung, KFZ-Versicherung oder Hausratversicherung.
  3. Unter Biometrische Risiken versteht man die Absicherung individueller Risiken wie Langlebigkeit, vorzeitiger Tod, Erwerbsunfähigkeit, Pflegebedürftigkeit. Sie werden durch Produkte der Lebensversicherungen abgedeckt wie die Berufsunfähigkeitsversicherung, private Arbeitslosenversicherung, Risikolebensversicherung und unterschiedlicher Lösungen zur Altersvorsorge z.B. Riester Rente, Rürup Rente, betriebliche Altersvorsorge und anderer Lebensversicherungen sowie Rentenversicherungen.
  4. Kostenrisiken sind beispielsweise Gerichtskosten und Krankheitskosten. Sie werden durch die Rechtsschutzversicherung, die Krankenversicherung und die Pflegeversicherung gedeckt.

Bei wenigen Risiken macht es sehr viel Sinn, dass der gleiche Versicherer gewählt wird. Ein gutes Beispiel ist hierfür Hausrat- und Wohngebäudeversicherung.

Bei den meisten Risiken ist es entweder nicht wichtig, dass der Versicherungsschutz vom gleichen Anbieter ist oder es sollte sogar unbedingt vermieden werden.

Werfen Sie bitte einen Blick auf die weiteren von mir eingestellten Informationen inklusive der Videos und Vergleichsrechner.

Gerne stehen wir Ihnen für ein Beratungsgespräch zur Verfügung.