Top Alternativen zur Berufsunfähigkeitsversicherung / Arbeitskraftabsicherung - Region Düsseldorf Neuss Köln

Wer keine vollwertige Berufsunfähigkeitsversicherung bekommt oder bezahlen kann, sollte Alternativen zur Absicherung bei Unfällen, schweren Krankheiten, Verlust derGrundfähigkeiten und Erwerbsunfähigkeit prüfen. Viele Risiken, die zu einer Berufsunfähigkeit führen können lassen sich auch anderweitig absichern. Der Vorteil: Die Versicherungen kosten meist weniger, viele verzichten auf strenge Gesundheitsfragen und sind unabhängig vom Beruf zu bekommen.

Unfallversicherung. Auch mit Vorerkrankungen kann man eine private Unfallversicherung abschließen. Bei dauerhaften körperlichen Schädigungen wird entweder eine Rente oder eine Einmalzahlung geleistet, je nach Tarif auch beides. Die Höhe hängt vom Grad der Invalidität und der vereinbarten Progression ab. Die Tarife sind generell günstig und decken ein wichtiges alltägliches Risiko ab.

Dread-Disease-Versicherung. Auch Schwere-Krankheiten-Vorsorge genannt. Sie erhalten einen steuerfreien Einmalbetrag, wenn eine der in den Bedingungen genannten Krankheiten diagnostiziert wird (z.B. Herzinfarkt, bestimmte Krebserkrankungen, Schlaganfall, Alzheimer, Multiple Sklerose, etc.). Bei guten Tarifen führt auch der Verlust des Sprach-, Seh- oder Hörvermögens zum Leistungsfall. Ob Sie noch arbeitsfähig sind oder nicht, spielt keine Rolle. Die Dread-Disease ist eine gute Ergänzung zur Unfallversicherung. Gerade wenn es in Ihrer Familie schon schwere Krankheiten gegeben hat, sollte man auf eine finanzielle Absicherung nicht verzichten.

Grundfähigkeitsversicherung. Wer wichtige Fähigkeiten wie Sehen, Hören, Gehen, Sprechen oder den Gebrauch der Hände einbüßt, erhält eine Rente. Die betroffenen Fähigkeiten sind natürlich vertraglich fest umrissen. Ob der Verlust in einer Krankheit, einem Unfall oder in Kräfteverfall begründet liegt, ist ebenso unerheblich wie die verbleibende Arbeitsfähigkeit. Solange die Beeinträchtigung besteht, wird geleistet. Ein sinnvoller Schutz gerade für körperlich Tätige.

Erwerbsunfähigkeitsschutz. Dem Prinzip nach ist die Erwerbsunfähigkeitsversicherung (EU) mit der BU eng verwandt, man könnte sie als "Light-Variante" bezeichnen. Auch sie zahlt eine Rente - allerdings erst, wenn man praktisch gar nicht mehr arbeiten kann. Die Bedingungen orientieren sich an denen der gesetzlichen Rentenversicherung. In der Regel bedeutet das, dass man mindestens sechs Monate lang nicht mehr als drei Stunden täglich arbeiten können muss, um Leistungen zu erhalten. Der zuletzt ausgeübte Beruf spielt keine Rolle, Sie müssten also eine andere Tätigkeit aufnehmen, wenn Sie Ihre ursprüngliche nicht mehr ausüben können. Die Prämien liegen ca. 50 Prozent niedriger als bei der BU.

Multi Risk Versicherungen. Diese Funktionsinvaliditätsversicherung sichert wesentliche körperliche Risiken ab. In der Regel besteht sie aus drei Bausteinen. Der erste Baustein ist eine Absicherung von sogenannten Grundfähigkeiten. Dazu gehören Sehen und Hören, die Fähigkeit, die Hände zu gebrauchen, usw.. Bekommt der Versicherte etwas davon nicht mehr hin, gibt es eine Rente. Der zweite Baustein der Multi-Risk-Policen ist die Absicherung schwerer Krankheiten. In der Regel gibt es eine Einmalzahlung, wenn hier der Leistungsfall eintritt. Der dritte Baustein ist die Absicherung für den Pflegefall. Hier gibt es eine Rente, wenn der Kunde pflegebedürftig wird.

Sie können also für einen Großteil der BU-Risiken durchaus effektiv Vorsorge treffen. Problematisch bleiben allerdings die psychischen Erkrankungen. Eine kluge Kombination der Alternativen kann je nach Alter, Beruf, Budget und Vorerkrankungen für Sie die bessere Wahl sein.


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